Text-Nummer: 0155

Schaltung am: 28.11.96
Rubrik(en): Wirtschaft
Umfang des Textes in Zeichen: 4288
Verfasser(in): Moritz Weber
Originaltitel: Wenn Geschäftsabläufe stocken:
Optimierung von Unternehmensprozessen
Copyright: Moritz Weber

Moritz Weber

Wenn Geschäftsabläufe stocken:
Optimierung von Unternehmensprozessen.

Von einer Maschine reibungslosen Ablauf zu erwarten, widerspricht den Gesetzen der Physik. Etwas Reibungsverlust gibt es immer. Dennoch ist für den Konstrukteur selbstverständlich: Der Lauf sollte so reibungslos wie möglich sein.
Ein Unternehmen ist keine Maschine. Doch auch hier gilt: Optimale Abläufe steigern die Effizienz und senken die Kosten. Aufwandsersparnis und Ertragssteigerung: Auch Geschäftsprozesse brauchen qualifizierte >>Konstrukteure<< zur Optimierung.
Daß Unternehmen im Bereich des Maschinenbaus über Fachkräfte für die Optimierung ihrer Produkte verfügen, schließt nicht aus: Der Produktionsprozeß selbst läuft zeitweise leer; Reibungsflächen zwischen fachkompetenten Mitarbeitern verursachen Verluste; die Geschäfte beginnen zu stocken. Was tun? Ein Konzept muß her, durch das Reibungsverluste in Geschäftsprozessen ebenso minimiert werden, wie in den Produkten selbst.
>>Sie haben mit uns das Ziel erreicht, und wir sind erstaunt, was Sie aus uns herausgeholt haben.<< Die Worte eines Kunden, der Konsequenzen gezogen hat. Das Ziel: Reduktion von Funktionsstufen in seinem Unternehmen, Geschäftsprozeßoptimierung also. Die Konstrukteure des Erfolges: Renate Franke und Christian von Oppen, Berliner Unternehmensberater.
>>Das Problem<<, sagt Christian von Oppen, >>besteht für Unternehmen darin, Systeminnovation, Funktionen, Strukturen, Arbeitsabläufe und Geschäftsorganisation so aufeinander abzustimmen, daß der betriebene Aufwand der Produktion dient - nicht dem Erhalt eines stockenden Geschäftsprozesses. Das ist eine Frage der Informationslogistik im Unternehmen.<<
>>Das Problem ist außerdem<<, fügt Renate Franke hinzu, >>daß jeder Geschäftsprozeß nur so gut läuft, wie es Führungskräfte und Mitarbeiter zulassen. Das ist eine Frage der Motivation und des Trainings.<<
Beide bringen auf den Punkt, warum ihre Dienste als kreative Unternehmensberater in ganz Deutschland gefragt sind, warum nicht nur Maschinenbau-Unternehmen in Chemnitz, Hamburg und Stuttgart sich vom Nutzen einer Geschäftsprozeßanalyse und -optimierung überzeugen ließen: Zur erfolgreichen Unternehmensführung bedarf es kompetenter Konzepte.
An Erfahrung mangelt es diesem Team wahrlich nicht: Gehört die Mitwirkung an der Organisation der Logistik für die größte Baustelle Europas, den Potsdamer Platz, ebenso zur bisherigen Arbeit wie die Entwicklung von Konzepten zur Unternehmensfusion und der Koordination ihrer Realisierung. Zum erweiterten Team von Franke und von Oppen gehören zusätzliche Trainer, sei es als Spezialisten für Fragen des Einkaufs, der Materialwirtschaft, der Mitarbeiterführung, des Verkaufs, der Akquisition oder des allgemeinen Managements. Teamarbeit begründet keinen geringen Teil ihres Erfolges. Aber auch die Bereitschaft von Unternehmen gehört dazu, sich ihrerseits auf Teamarbeit einzulassen und für ihre zukünftigen Erfolge zu einschneidenden Veränderungen bereit zu sein. Dann kann es losgehen, sagen die Berliner Unternehmensberater:
>>Wir übernehmen Katalysatorfunktionen, konfrontieren das Projektteam mit unorthodoxer Methodik und neuen Ideen und fördern damit den kreativen Prozeß. Das ist hilfreich, um Hemmungen und Vorurteile zu überwinden, Probleme in ihrer ganzen Komplexität zu verstehen und eigene Verantwortung zu definieren. Dieser dynamische und oft schmerzliche Prozeß ist Voraussetzung für Konzepte, die auch dann funktionieren, wenn die Unternehmensberater nicht mehr im Hause sind. Wichtig für das Umsetzen von Strategien sind eindeutige, positive, meß- und erreichbare Ziele. Diese Ziele definieren wir gemeinsam mit dem Projekteam des Unternehmens und ermitteln die Ertragsverbesserung durch Geschäftsprozeßoptimierung.<<
Ein solcher >>schmerzlicher Prozeß<< kann zum Beispiel für Maschinenbau-Unternehmen darin bestehen, die Zahl der Mitarbeiter stark zu reduzieren und von gewohnten Geschäftsabläufen Abschied zu nehmen. Doch was wäre die Alternative? Stehen die Maschinen erst still, sind Fragen des Reibungsverlustes kein Thema mehr. In der Physik ist Entropie ein Maß für die Unumkehrbarkeit von Prozessen. Für Unternehmensprozesse können andere Maßstäbe angelegt werden. Dies zu tun, haben sich Renate Franke und Christian von Oppen zur Aufgabe gemacht.


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